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Beratungsgespräch am Besprechungstisch

Methodik · Vertrieb

Warum Entscheider abnehmen.

Was hinter BANT-qualifizierter Kaltakquise steckt — und warum Industrie-Entscheider die meisten Verkaufsanrufe ablehnen.

Das Problem mit der klassischen Kaltakquise

Ein typischer Anruf bei einem Industrieentscheider läuft so: Eine fremde Stimme meldet sich, liest ein Skript ab, will einen Termin haben für ein Produkt, das der Angerufene nicht braucht. Nach 30 Sekunden ist das Gespräch beendet.

Das Problem: Die meisten Vertriebsanrufe laufen genau so. Entscheider haben Pawlow-Reflexe entwickelt — Hörer auflegen, sobald sie das Wort „Vertrieb“ hören. Selbst gute Angebote scheitern daran, dass sie nie zur Sprache kommen.

Was BANT-Qualifizierung bedeutet

BANT steht für vier Kriterien, die vor dem Termin geklärt sein müssen:

  • Budget. Hat der potenzielle Kunde überhaupt Mittel für die angedachte Lösung? Wenn nicht, bringt jeder Termin nichts.
  • Authority. Reden wir mit der Person, die entscheidet? Oder mit jemandem, der nur Informationen sammeln darf?
  • Need. Existiert ein konkreter Bedarf? Oder ist „interessant zu wissen“ der höchste Punkt der Begeisterung?
  • Timing. Wann soll entschieden werden? In drei Monaten, in einem Jahr, „irgendwann“?

Erst wenn alle vier Kriterien klar sind, übergeben wir den Termin an den Vertrieb. Das spart Zeit auf beiden Seiten: Der Entscheider bekommt keinen Termin aufgedrängt, den er nicht braucht — und Ihr Vertrieb verbrennt keine Stunden in aussichtslosen Gesprächen.

Warum unsere Anrufe angenommen werden

Drei Gründe: Erstens, wir rufen mit deutschen Muttersprachlerinnen an — keine Call-Center-Anonymität, keine sprachliche Hürde. Zweitens, wir kennen die Branche. Wenn jemand von einer Toleranz-Klasse spricht, wissen wir, was er meint.

Drittens — und das ist der wichtigste Punkt — wir verkaufen am Telefon nichts. Wir qualifizieren. Wir hören zu. Wir fragen. Den Termin bekommen Sie. Das eigentliche Gespräch führt Ihr Vertrieb. Das verändert den Ton des ganzen Gesprächs.

Was Sie davon haben

Ihr Vertrieb verbringt seine Zeit mit Leuten, die Bedarf, Budget und Entscheidungsbefugnis haben — statt mit Kontakten, die nie kaufen wollten. Weniger Termine als bei Masse-Akquise, aber die richtigen. Das ist der ganze Unterschied.

Genug gelesen. Jetzt wird gemacht.

Jeder Termin qualifiziert, bevor er bei Ihrem Vertrieb landet.