Wozu diese Liste
Wer hört, dass eine Seite ohne Redaktionssystem gebaut wird, denkt oft an eine Visitenkarte mit vier Unterseiten. Das Gegenteil stimmt: Ohne fremden Baukasten ist mehr möglich, nicht weniger — es muss nur jemand bauen. Diese Übersicht zeigt, was geht, und sagt jeweils dazu, ob es im Standard steckt oder Mehraufwand ist.
Produkte und Leistungen zeigen
- Produktkatalog mit Filtern. Geräte nach Baureihe, Trägergerät, Leistungsklasse oder Einsatzgebiet filtern, ohne dass die Seite neu lädt. Bei überschaubaren Mengen läuft das komplett im Browser und bleibt dadurch sofort.
- Datenblätter je Gerät. Eine eigene Seite pro Typ, mit Tabelle, Bildern und PDF zum Mitnehmen. Was in der Tabelle steht, kommt aus einer Datei, die wir pflegen — kein Abtippen in zwei Systemen.
- Vergleich zweier Geräte nebeneinander. Für Programme, in denen Kunden zwischen zwei Baugrößen schwanken.
- Bildergalerien und Vorher-Nachher. Referenzbilder mit Schieberegler, Zoom auf Detailaufnahmen, Videos ohne YouTube-Einbindung und damit ohne Datenschutzproblem.
- 3D-Ansichten und Explosionszeichnungen. Möglich, aber Mehraufwand — und nur sinnvoll, wenn brauchbare CAD-Daten vorliegen.
Anfragen bekommen
- Formulare, die zur Sache passen. Ein Anfrageformular am Gerät kennt das Gerät bereits. Wer von der Seite zur Dreifachrüttelplatte kommt, muss das nicht noch einmal eintippen.
- Mehrstufige Strecken. Statt eines Formulars mit vierzehn Feldern drei kurze Schritte. Das hebt die Abschlussquote spürbar, weil niemand vor einer Wand aus Feldern steht.
- Angebotsrechner. Länge, Höhe, Ausführung eingeben, Richtpreis bekommen. Wir haben das für Produkte gebaut, bei denen sich der Preis sauber berechnen lässt — bei Sonderbau geht es nicht, und dann raten wir ab.
- Rückruf mit Zeitfenster. Der Interessent wählt vormittags oder nachmittags, das genügt meistens. Ein voller Terminkalender ist auch möglich.
- Weiterleitung dorthin, wo sie ankommt. Ins Postfach, an mehrere Empfänger nach Produktgruppe, oder direkt in Ihr CRM.
Gefunden werden
- Eigene Seite je Suchbegriff. Nicht eine Leistungsseite für alles, sondern eine pro Thema. Diese Website ist selbst so gebaut.
- Strukturierte Daten. Produkte, Öffnungszeiten, Bewertungen, Fragen und Antworten in einer Form, die Suchmaschinen und KI-Assistenten direkt auslesen können.
- Maschinenlesbare Kurzfassung. Eine Datei, die Assistenten in Klartext sagt, was das Unternehmen macht. Diese Seite hat eine, und sie kostet nichts außer Sorgfalt.
- Sitemap, saubere Adressen, Weiterleitungen. Beim Relaunch zeigt jede alte Adresse auf ihr neues Ziel. Sonst verlieren Sie über Nacht, was Jahre gedauert hat.
- Mehrsprachigkeit. Zwei oder drei Sprachen sind gut machbar, jede mit eigener Adresse. Bei zehn Sprachen mit laufender Pflege raten wir zu einem System dafür.
Pflegbar bleiben
- Stellenanzeigen, die Sie selbst pflegen. Wenn regelmäßig etwas dazukommt, bauen wir genau dafür einen kleinen Bereich mit Login. Der Rest der Seite bleibt fest.
- Preise und Daten aus einer Tabelle. Sie schicken die aktualisierte Liste, wir spielen sie ein. Kein Nachtippen auf zwanzig Seiten.
- Downloads. Prospekte, Datenblätter, Zertifikate, CAD-Dateien — offen oder erst nach Eingabe einer Adresse.
- Geschützter Händlerbereich. Preislisten und Verkaufsunterlagen hinter einer Anmeldung. Geht, ist aber echter Mehraufwand.
Tempo und Technik
- Bilder in mehreren Größen, das Handy lädt nicht die Fassung für den großen Monitor
- Schriften vom eigenen Server, keine Verbindung zu fremden Anbietern
- Feste Bildmaße im Markup, damit beim Laden nichts springt
- Funktioniert auf dem Diensthandy von 2019 genauso wie auf dem neuen Rechner
- Bedienbar mit der Tastatur, lesbar mit Screenreader, ausreichende Kontraste
- Druckansicht, die auf Papier auch etwas taugt
Datenschutz ohne Bauchschmerzen
Ohne fremde Bausteine gibt es nichts, was heimlich Daten abzieht. Kein Tracking-Cookie, keine Einbindung von Google-Schriften, kein Videoplayer, der beim Laden schon meldet, wer zuschaut. Die Cookie-Frage stellt sich damit praktisch nicht mehr — was ein Nebeneffekt der Bauweise ist und kein Verkaufsargument, das wir uns ausgedacht haben.
Was wir nicht bauen
Shop mit Warenkorb und Zahlarten, Portal mit Kundenkonten, Redaktionsbetrieb mit mehreren Autoren. Dafür gibt es passende Systeme, und wir sagen ab statt etwas nachzubauen, das es fertig gibt. Die Begründung steht in Wir bauen kein WordPress.
Was das kostet
Der Großteil dieser Liste steckt im normalen Umfang: Struktur, Seiten je Thema, Formulare, Bilder in mehreren Größen, strukturierte Daten, Barrierefreiheit, Datenschutz. Mehraufwand sind Rechner, Händlerbereich, Mehrsprachigkeit und alles mit Anmeldung. Was davon sinnvoll ist, entscheidet sich am Vertrieb, nicht an der Technik — im Erstgespräch fragen wir deshalb zuerst, wie bei Ihnen eine Anfrage entsteht.
Genug gelesen. Jetzt wird gemacht.
Struktur, Text, Design und Technik — und die Wartung danach.