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Arbeitsplatz mit Monitor und Unterlagen in einem Industriebüro

Meinung · Website

Keiner kennt die eigene Website.

Der Chef weiß, dass sie wichtig ist. In der Halle kennt kaum jemand die Adresse. Warum das zum Problem wird — und wie man es löst, ohne im Betrieb jemanden damit zu behelligen.

Eine Beobachtung, die sich wiederholt

Wir arbeiten seit Jahren fast nur für Industriebetriebe, und eine Sache fällt uns immer wieder auf: Die Website ist dem Unternehmen wichtig — aber sie gehört niemandem. Der Geschäftsführer weiß, dass sie zählt. Wenn es einen Marketingverantwortlichen gibt, weiß der es auch. Und dann hört es auf.

Fragen Sie im Betrieb nach der eigenen Internetadresse. Sie bekommen ein Achselzucken, ein „irgendwas mit dem Firmennamen" oder gar nichts. Fragen Sie, ob jemand für die Referenzseite fotografiert werden möchte: Schweigen, Kopfschütteln, jemand geht zurück an die Maschine. Wir haben einmal einen Mitarbeiter nach seiner E-Mail-Adresse gefragt. Er hat die Schublade aufgezogen, eine Visitenkarte herausgeholt und sie abgelesen.

Das ist kein Vorwurf

Der Schweißer, der Disponent, der Monteur — keiner von ihnen ist dafür eingestellt worden. In keiner Stellenbeschreibung im Betrieb steht die Website. Sie taucht in keiner Schicht auf, in keiner Wochenplanung, in keinem Zielgespräch. Also passiert damit auch nichts — nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil sich niemand zuständig fühlt und auch niemand zuständig gemacht wurde.

Deshalb halten wir wenig davon, das intern lösen zu wollen. Der übliche Versuch, jemandem die Seite „nebenbei mit draufzugeben", endet zuverlässig damit, dass zwei Jahre lang nichts geändert wird.

Was in diesen zwei Jahren passiert

Eine Website verfällt leiser als eine Halle, aber sie verfällt. Die Ladezeiten werden länger, weil Bilder dazukommen und niemand sie verkleinert. Ein Browser-Update ändert eine Kleinigkeit, und plötzlich sitzt auf dem Handy der Text über dem Bild. Ein Kontaktformular hört auf zu senden, weil sich beim Hoster etwas an der Mailkonfiguration geändert hat — das merkt man nicht am Fehler, sondern daran, dass ein halbes Jahr keine Anfrage kam und alle dachten, der Markt sei eben ruhig.

Dazu kommt der Inhalt. Der Ansprechpartner ist seit zwei Jahren im Ruhestand. Die Maschine auf der Startseite steht so nicht mehr im Werk. Die Stellenanzeige ist von vorletztem Sommer. Jede dieser Kleinigkeiten sagt einem Besucher dasselbe: Hier schaut niemand hin.

Was es kostet

  • Beim Kunden. Wer eine Anfrage stellen will und eine Seite von 2016 vorfindet, fragt sich, ob der Betrieb noch so arbeitet, wie er dort steht. Bei einem Investitionsgut mit langer Lieferzeit ist das eine ernste Frage.
  • Bei Google. Ladezeit, Darstellung auf dem Handy und funktionierende Links gehören zu den Dingen, die Google misst. Eine langsame, seit Jahren unveränderte Seite rutscht nicht dramatisch ab, aber sie gewinnt auch nichts — während Wettbewerber, die regelmäßig etwas ergänzen, an ihr vorbeiziehen.
  • Bei den Assistenten. ChatGPT, Perplexity, Claude und die KI-Antworten in der Google-Suche bauen ihr Bild aus dem, was sie finden. Steht dort ein Ansprechpartner, den es nicht mehr gibt, oder ein Produktprogramm von vorgestern, dann geben sie das so weiter. Die Assistenten strafen niemanden ab — sie zitieren, was da ist. Das ist unangenehm genug.
  • Bei der Belegschaft. Eine Seite, auf der der eigene Betrieb schlecht aussieht, zeigt niemand herum. Damit fällt der einfachste Weg weg, wie eine Firma über ihre Mitarbeiter sichtbar wird.

Und dann ist da noch der Unterbau

Ein Großteil der Seiten, die wir übernehmen, läuft auf WordPress. Das ist nicht per se schlecht, aber es altert schnell, wenn niemand hinsieht. Was uns bei Übernahmen regelmäßig begegnet: ein Dutzend Plugins, die einmal jedes für sich sinnvoll waren und inzwischen gegeneinander arbeiten. Ein Caching-Plugin, das alte Inhalte ausliefert, während im Backend längst etwas anderes steht. Ein Seitenbaukasten, der für eine Überschrift vierzig Zeilen Code erzeugt. Updates, die niemand einspielt, weil beim letzten Mal danach das Layout kaputt war.

Ob eine handgebaute Seite die bessere Antwort ist, haben wir mit gemessenen Zahlen aufgeschrieben: WordPress oder handgebaut. Warum wir selbst kein WordPress bauen, steht in Wir bauen kein WordPress. Für hier reicht der Punkt: Auch ein solides System braucht jemanden, der es pflegt.

Der Weg, den wir empfehlen

Geben Sie die Seite nach außen. Nicht das Marketing, nicht die Strategie — nur die Wartung. Jemand sieht monatlich nach, ob sie zügig lädt, überall richtig aussieht und das Formular ankommt. Steht ein Update an, spielt er es ein und prüft danach, ob alles läuft wie vorher. Und wenn sich ein Preis, ein Foto oder ein Ansprechpartner ändert, genügt ein Anruf.

Das Entscheidende daran ist nicht die Technik. Es ist, dass im Betrieb niemand etwas tun muss außer Bescheid zu sagen. Daran scheitern die internen Lösungen, und ein fester Ansprechpartner von außen nimmt diese Hürde weg.

Wir machen das als Wartungsvertrag ab 299 € im Monat: monatlicher Rundgang, Updates, bis zu zwei Stunden Änderungen, ein fester Ansprechpartner. Monatlich kündbar, ohne Mindestlaufzeit. Wenn sich das für Sie nicht rechnet, hören Sie auf.

Genug gelesen. Jetzt wird gemacht.

Ab 299 € im Monat, monatlich kündbar. Sie rufen an, wir setzen es um.

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