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Über uns · Seit 2010

Hier steht sonst
ein Loft.

Dazu ein Team-Foto in Schwarzweiß, verschränkte Arme, darunter die Lieblingspizza. Das können wir nicht liefern. Was wir liefern können, steht hier — mit Namen, Nummern und dem, was uns die eigenen Zusagen kosten.

Packen wir's an
Sascha Wenzel, Inhaber der Werbeagentur hands-on Marketing

Sascha Wenzel · Inhaber

Ein Betrieb, der klein genug ist, dass Sie wissen, wer Ihre Sachen macht.

2010 Gründungsjahrseitdem durchgehend in Aschaffenburg, ohne Umbenennung und ohne Fusion
1 Ansprechpartnervom ersten Anruf bis zur Freigabe derselbe, auch nach drei Jahren
0 Jahresverträgelaufende Leistungen sind monatlich kündbar
Der Anfang

Was hier nicht steht.

Eine Seite über uns folgt meistens demselben Bauplan. Erst der Gründungsmythos, dann die Werte in drei Wörtern, dann die Mannschaft mit Vornamen und lustiger Zusatzangabe. Am Ende weiß man, dass dort nette Leute sitzen, und immer noch nicht, wer die eigene Produktmappe zeichnen würde.

Wir haben das gedreht. Unten stehen die Menschen, die an Ihrem Auftrag arbeiten, und daneben, was sie tun. Danach fünf Zusagen, die wir seit Jahren einhalten — jede mit dem Nachteil, den sie für uns hat. Eine Zusage ohne Preis ist nur eine Formulierung.

Warum unsere Website aussieht, wie sie aussieht, steht ausführlich im Klartext über Agenturseiten. Hier geht es um die Firma dahinter.

Die Besetzung

Wer die Arbeit macht.

hands-on Marketing ist ein Einzelunternehmen mit festen Zulieferern. Diese Aufstellung ist seit Jahren dieselbe — es wechseln keine Projektleiter, und niemand übergibt Sie nach dem Verkaufsgespräch an einen Kollegen.

Inhaber

Sascha Wenzel

Führt die Gespräche, schreibt die Texte, gestaltet, baut die Seiten und schickt die Rechnung. Wer die Nummer oben wählt, landet zwischen acht und achtzehn Uhr bei ihm — ohne Ansage, ohne Warteschleife.

  • Konzept und Beratung
  • Text und Gestaltung
  • Websites von Hand gebaut
  • Angebot, Abrechnung, Wiedervorlage

Am Telefon

Das Akquiseteam

Feste deutsche Muttersprachlerinnen, seit 2020 dabei, alle remote. Sie recherchieren vor dem Anruf, führen das Gespräch und schreiben danach ins CRM, was gesagt wurde — einschließlich der Zwischentöne. Zwei Kunden aus den Anfangstagen sind bis heute dabei.

  • Recherche vor dem Wählen
  • Gespräch und Terminvereinbarung
  • Protokoll mit Stimmung und Wiedervorlage

Wie am Telefon gearbeitet wird →

Dahinter

Feste Partner

Druckabwicklung und Fotografie laufen über Leute, mit denen wir seit Jahren arbeiten und die wissen, wie ein Datenblatt für den Außendienst aussehen muss. Keine wechselnden Ausschreibungen, keine Plattform, auf der der billigste Anbieter gewinnt.

  • Druck und Weiterverarbeitung
  • Fotografie in Halle und Baustelle
  • Versanddienst für Newsletter

Eine Zahl nennen wir bewusst nicht: wie viele Menschen am Telefon sitzen. Sie schwankt mit der Auslastung, und eine Zahl auf einer Website, die morgen nicht mehr stimmt, ist keine Auskunft.

Was wir zusagen

Fünf Sätze —
und was sie uns kosten.

Jede Agentur verspricht Transparenz und Verlässlichkeit. Die Frage ist, ob das Versprechen etwas kostet. Diese fünf tun es. Tippen Sie auf eine Karte, dann steht der Preis dabei.

Was das heißt. Auf der Preisseite steht für jede Leistung ein Ab-Preis, ohne Formular davor. Der bindende Preis kommt nach dem Briefing als Festpreis, und er weicht selten nach oben ab.

Was uns das kostet. Anfragen springen ab, bevor wir gesprochen haben — und wer im Gespräch vielleicht gemerkt hätte, dass er das Geld gut anlegt, ruft nicht an. Dazu können wir bei einem großen Haus nicht mehr verlangen als beim Familienbetrieb, weil beide dieselbe Seite sehen.

Was das heißt. Kein Jahresvertrag, keine Mindestlaufzeit, keine automatische Verlängerung. Wenn es nicht trägt, hören Sie zum Monatsende auf. Verträge schließen wir nur, wo das Gesetz sie verlangt — bei Newsletter-Adressen etwa die Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO.

Was uns das kostet. Planbarkeit. Die ersten Wochen eines Auftrags sind Einarbeitung, die niemand bezahlt: Sortiment verstehen, Zielgruppe abgrenzen, Tonfall finden. Steigt jemand nach vier Monaten aus, war das unser Risiko allein.

Was das heißt. Druck, Fotografie, Versanddienst, Lizenzen laufen zum Einkaufspreis durch. Sie sehen die Rechnung des Lieferanten, wenn Sie sie sehen wollen. Berechnet wird nur unsere Zeit.

Was uns das kostet. In der Branche ist der Aufschlag auf Fremdleistungen eine feste Ertragsquelle, oft fünfzehn bis zwanzig Prozent. Bei einer Produktmappe mit vierstelliger Druckrechnung ist das ein spürbarer Betrag, den wir nicht verdienen.

Was das heißt. Shop, Redaktionsbetrieb, Portal, Markenaufbau für ein Konsumgut — dafür gibt es Leute, die es täglich machen. Wir nennen Ihnen einen Namen, statt uns einzuarbeiten und Ihnen die Lernphase in Rechnung zu stellen.

Was uns das kostet. Aufträge, die wir mit etwas Mut zur Lücke annehmen könnten. Ein abgesagter Auftrag ist Umsatz, der bei jemand anderem landet, und die Absage fällt am schwersten, wenn der Monat dünn ist.

Was das heißt. Diese Website ist mit KI-Werkzeugen entstanden, und das steht so im Klartext darüber. Jedes erzeugte Bild trägt sichtbar den Hinweis, wie es die KI-Verordnung seit August 2026 verlangt. Was nach außen geht, hat vorher ein Mensch gelesen.

Was uns das kostet. Ansehen. Handarbeit gilt als wertvoller, und wer offenlegt, dass ein Werkzeug mitgeschrieben hat, bekommt die Frage, warum das dann etwas kosten soll. Die Antwort steht im Text darüber, warum Sie es nicht selbst abends machen sollten.

Zwei Männer beugen sich in einem hellen Raum über ausgebreitete Pläne

Wer hier anruft, redet mit dem,
der es danach auch baut.

Die Arbeitsweise

Klein bleiben, tief einsteigen.

Der übliche Weg einer wachsenden Agentur führt über Arbeitsteilung: Kundenbetreuung, Kreation, Produktion, dazu eine Ebene, die das zusammenhält. Das rechnet sich ab einer gewissen Größe und kostet den Kunden zwei Dinge — jede Frage nimmt einen Umweg, und niemand kennt sein Geschäft ganz.

Wir gehen andersherum vor. Ein Betrieb, der Anbauverdichter für den Kanalbau baut, hat weltweit vielleicht ein paar hundert Betriebe, die als Kunde in Frage kommen. Wer für ihn schreibt, muss wissen, was ein Schnellwechsler ist und warum der Preis eines Geräts weniger zählt als seine Verfügbarkeit. Dieses Wissen entsteht in Gesprächen und in Hallen, nicht in einem Briefingbogen — und es geht verloren, sobald der, der es hat, den Auftrag weiterreicht.

Deshalb bleibt die Zahl der laufenden Kunden begrenzt, und deshalb sagen wir gelegentlich, dass wir erst in sechs Wochen anfangen können. Wer sofort jemanden braucht, ist bei uns falsch.

Erstes Telefonat Dreißig Minuten. Danach wissen Sie, womit wir an Ihrer Stelle anfangen würden — auch dann, wenn die Antwort lautet: vorerst gar nichts.
Angebot Eine Seite mit Leistung, Festpreis und Laufzeit. Keine Positionen, die später noch dazukommen.
Laufende Arbeit Bei der Telefonakquise ein wöchentlicher Bericht, sonst eine monatliche Abstimmung. Dazwischen erreichen Sie uns, ohne einen Termin zu buchen.
Wenn es nicht passt Zum Monatsende beenden. Ihre Daten, Dateien und Zugänge bekommen Sie vollständig heraus, ohne Diskussion und ohne Gebühr.
Unbequeme Fragen

Das fragt uns wirklich jemand.

Wer mit einem kleinen Haus arbeitet, hat andere Sorgen als bei einer Agentur mit vierzig Leuten. Die vier häufigsten stehen hier, mitsamt der Antwort, die wir auch am Telefon geben.

Was passiert, wenn Sie krank sind oder in Urlaub fahren?

Die Telefonakquise läuft weiter, die betreut das Team selbständig. Bei Gestaltung und Website verschiebt sich etwas — das sagen wir vorher, statt es zu verschweigen und dann den Termin zu reißen. Urlaube kündigen wir mit Vorlauf an. Bei einer echten Havarie auf Ihrer Website gibt es eine Nummer, die auch dann funktioniert.

Ehrlich gesagt ist das der Nachteil dieses Modells, und wir können ihn nicht wegreden. Der Vorteil daneben: Es gibt niemanden, der Ihren Fall erst nachlesen muss.

Sind Sie nicht zu klein für einen Betrieb unserer Größe?

Kommt darauf an, was Sie brauchen. Für eine europaweite Kampagne mit Bewegtbild, Mediaplanung und Agenturpitch sind wir die falsche Adresse, und das sagen wir dann auch. Für Website, Unterlagen, Newsletter und Neukundengewinnung eines technischen Mittelständlers reicht diese Aufstellung — Kunden mit dreistelliger Mitarbeiterzahl arbeiten seit Jahren so mit uns.

Die nützlichere Frage ist nicht, wie viele Leute in der Agentur sitzen, sondern wie viele davon an Ihrem Auftrag arbeiten würden. Diese Zahl liegt bei großen Häusern selten über zwei.

Was ist, wenn Sie aufhören? Dann steht unsere Website ohne Betreuung da.

Unsere Seiten sind handgebaut, ohne Bausatz und ohne Erweiterungen, die monatlich aktualisiert werden müssen. Es sind HTML, CSS und etwas JavaScript — das kann jeder Webentwickler weiterführen, ohne sich in ein System einzuarbeiten. Die Dateien gehören Ihnen, Sie bekommen sie jederzeit vollständig heraus.

Bei einem Baukastensystem oder einem Redaktionssystem mit zwanzig Erweiterungen wäre diese Sorge berechtigter als hier. Mehr dazu steht im Text darüber, warum wir kein WordPress bauen.

Warum machen Sie das nicht größer?

Weil das die Arbeit verändern würde. Mehr Leute heißt mehr Auslastung, die hereinkommen muss, und irgendwann nimmt man Aufträge an, von denen man weiß, dass sie nicht passen. Danach betreut ein anderer den Kunden, und der Inhaber verkauft nur noch.

Das ist kein Werturteil über größere Agenturen — ein Konsumgüter-Hersteller braucht diese Struktur. Für technische Betriebe, die einen Ansprechpartner mit Sachkenntnis suchen, ist die kleine Aufstellung die bessere.

Der erste Schritt

Rufen Sie an.
Sie wissen jetzt, wer rangeht.

Dreißig Minuten, kostenlos, ohne Verkaufsmasche. Danach wissen Sie, womit wir an Ihrer Stelle anfangen würden — und ob wir zueinander passen. Die Adresse ist die Regerstraße 10 in Aschaffenburg, falls Sie lieber nachsehen, wie weit es zu uns ist.

Sascha Wenzel, Inhaber von hands-on Marketing